Sosolimited auf der OFFF 2010

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Sosolimited ist ein Kunst- und Design-Studio aus Boston, das sich besonders auf interaktive Installationen und audiovisuelle Performances spezialisiert hat. Gegründet wurde das Studio von 3 ehemaligen MIT Absolventen, deren Hintergründe in Physik, Informatik, Architektur und Musik liegen. Die drei Gründungsmitglieder sprachen auf der OFFF über “Prime Numerics” eines ihrer aktuellsten Projekte.

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Was würdest du tun, wenn…

… all deine Facebook “Freunde” an einem Tag zusammenkommen würden?!

Passend zur Einführung des neuen Smartphones HTC Wildfires startet eine Kampagne, bei der jeder Facebook User seine Idee, für einen gemeinsamen Tag mit seinen Facebook “Freunden” abgeben kann. Am Ende der Aktion wird die beste Idee verwirklicht.
Eigentlich eine nette Idee. Aber möchte man wirklich alle Facebook “Freunde” an einem Ort treffen? Den Ex-Freund, den man eingentlich nie wieder sehen, aber weiterhin den Beziehungssatus auf Facebook überprüfen will, oder die alte Grundschulfreundin, mit der man nur aus Höflichkeit befreundet ist?!

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Warum eigentlich nicht?! Die größte Sandburg der Welt zu bauen oder zusammen am Brandenburger Tor ein großes Picknick zu machen klingt ja gar nicht schlecht…

Dvein auf der OFFF 2010

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Eine weiteres persönliches Highlight auf der OFFF2010 war definitiv mal wieder Dvein. Die drei verrückten und äußerst sympathischen Herren aus Barcelona plauderten über aktuelle sowie etwas ältere Projekte aus dem Nähkästchen und gaben auch einige Hintergrundinformationen, Anekdoten und Making-Ofs zum Besten. Hierbei sei vor allem noch die Skype-Live-Schaltung zum Typographen Alex Trochut nach Barcelona zu erwähnen (was erst im 3 Anlauf und nach Anruf per Mobiltelefon funktionierte und somit für allgemeine Erheiterung sorgte) der seinen Anteil am Toca Me-Opening Title erklärte. Leider gibt es noch nicht allzu viele der aktuelleren Projekte von Dvein im Netz, aber ein Blick auf ihre Seite sollte man sich schon einmal gönnen. Im Folgenden gibt es noch einige ausgewählte Arbeiten. Weiterlesen

Non-Format auf der OFFF 2010

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Nach drei sehr inspirierenden, motivierenden und unterhaltsamen Tage in Paris auf dem OFFF international festival for the post-digital creation culuture ist es an der Zeit nach und nach Resumé zu ziehen und besonders erwähnenswerte Vorträge kurz vorzustellen. Weiterlesen

Mülltr-ennung – Ihgitt

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Lange Zeit schien München das Mekka für alle Mülltrennfeinde aus dem trennungsgeplagten Umland zu sein, in dem die verschiedenen Müllsorten quasi manuell auf eigens eingerichtete, euphemistisch als „Wertstoffsammelsstellen“ bezeichnete Lager getragen werden müssen.

Warum trennen was zusammen gehört, war die hauptstädtische Devise und so wurde der komplette Hausmüll schön in die neu gebaute Verbrennungsanlage gekarrt. Inzwischen findet auch hier ein Umdenken statt und letztlich ist auch die Mehrheit der coma Mitarbeiter davon überzeugt, dass Mülltrennung erstmal der richtige Weg ist (solange es keine  vollautomatische Trennung gibt).

Maßgeblich für den Sinneswandel in der Redaktion verantwortlich ist natürlich die Kampagne des Abfallwirschaftsbetriebs München. In dieser wird schön veranschaulicht, welche semantischen Katastrophen durch die unsachgemäße Trennung zusammengesetzter Nomen entstehen können. Pfui!

FMX 2010 – 10 / GUI User Interface

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10 / GUI – User Interface von Clayton Miller

Bei der Flashconference 2010 hat Clayton Miller seine bemerkenswerte Vision eines neuartigen Bedienkonzeptes für die Nutzung von Desktop PC´s vorgestellt. Das 10/GUI funktioniert durch Multitouchinteraktion mit beiden Händen und bis zu zehn Fingern. So ist es dem Benutzer möglich mehrere interaktionen gleichzeitig auszuführen.

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ERGONOMIE

Bei Touchscreens ist – wie der Name schon sagt – der Screen und das Touchpad zusammengefasst. Das ist schön und gut, aber für längere Arbeiten nicht geeignet, da entweder der Nacken oder der Touch-Arm belastet wird.

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Das 10/GUI ist vom Screen getrennt und ermöglicht dadurch dem User die Hände bequem auf dem Tisch in einer Ruhehaltung abzulegen. So wie wir es bei der Mouse kennen.

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SOFTWARE

Da es in den gängigen Betriebssystemen noch schwierig ist mit einem Touchpad zu navigieren hat sich Miller auch Gedanken über eine benutzerfreundliche Benutzeroberfläche gemacht die auf das 10/GUI abgestimmt ist. “Con10uum” genannt. Dabei gestaltet er das Windowverhalten von Desktopapplikationen um.

Fenster werden nicht mehr unordentlich übereinander, sondern horizontal nebeneinander angeordnet. Die fenster nehmen sich Kontextabhängig ihren Raum und verdrängen andere Fenster nach links und rechts.

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Die Fenster lassen sich dann mit drei Fingern verschieben und skalieren. Mit vier Fingern kann man durch alle Anwendungen scrollen und aus der Reihe der Anwendungen herauszoomen und hineinzoomen. Natürlich ist es dann auch möglich mit beiden händen gleichzeitig zu arbeiten. Also z.B. mit der einen Hand aus allen Anwendungen rauszoomen und gleichzeitig Fenster verschieben oder skalieren.

Zoomt man aus den Anwendungen komplett heraus, bekommt man eine Thumbnailansicht aller Anwendungen.

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Für den Aufruf des Startmenüs und des Menüs der aktiven Anwendung dienen zwei Tasten, die seitlich neben dem Touchpad angebracht sind.

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Das Konzept ist noch nicht ganz ausgereift und fraglich ob es in der Form je auf den Markt kommt.

Ich bin ja mal gespannt :)

Quellen:

http://www.10gui.com

Wireframe Tools im Test

Interaktion, Videocontent, Einbindung von Social Media Plattformen usw. unsere Projekte werden immer komplexer und vernetzter. Eine Herausforderung, die schon in der Konzeptionsphase beginnt. Mit welchem Tool lassen sich Wireframes einfach erstellen und effektiv abstimmen?

Auf der Suche nach einem geeigneten Tool war es uns nicht nur wichtig, dass dieses einfach zu bedienen sein sollte, es sollte weitere Kriterien erfüllen:

Das Ergebnis sollte klickbar sein, für den Kunden sollte es möglichst einfach sein, sein Feedback abzugeben, das Tool sollte bestenfalls automatisch einen Strukturbaum generieren, auch mal umfassenden Inhalten auf einer Seite Platz bieten und Textformatierung ermöglichen.

Die Fülle an Programmen und Tools machte es uns nicht leicht. Wir pickten uns einige Tools heraus, die wir genauer unter die Lupe nehmen wollten.

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FMX 2010 – Social Games in Japan
Fast jeder hat sicher wenigstens einmal ein Social Game gespielt (z.B. Farmville), wohl auf Facebook. In Japan, wo salonfähiges Nerdtum nicht nur eine Modeerscheinung ist, sondern Alltag, sind diese Games extrem beliebt.
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Japan ist schon immer die vorderste Front in Sachen Spieleentwicklung und -innovation. Letztes Jahr schaffte es eine handvoll Firmen, in den dort geradezu explodierenden mobilen Social Networks, je über 100 Mio USD an Einkünften zu erwirtschaften – mit dem Verkauf von virtuellen Gegenständen in Social Games.

Am Freitag auf der fmx berichtete David Collier, CEO von Pikkle, einem Social Game Publisher in Tokio aus der Welt aktueller populärer Spiele.
FMX 2010 – THE GAP – eine interaktive Abenteuerinstallation

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Florian Mühlegg und Stefan Kolbe, zwei Studenten Interaktiver Medien der Filmakademie Baden-Württemberg haben diese Installation auf der FMX 2010 in Stuttgart vorgestellt:

“THE GAP ist ein Augmented Virtuality Adventure Game. In einer interaktiven Rauminszenierung verbindet das Spiel real erfahrbare Objekte mit einem virtuellen Raumerlebnis.
Dabei schlüpft der Spieler in die Rolle eines Forschers, der auf der Suche nach dem magischen Schatz der Xiong-Indianer ein gefährliches Hindernis überwinden muss.”

Das Hindernis, von dem die Rede ist, ist eine 5m lange Hängebrücke, über die es zu balancieren gilt.

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Klingt einfach, ist es aber nicht!

Der Spieler trägt eine VR-Brille mit einer Webcam, welche das Sichtfleld des Spielers erfasst und in den Computer einspeist. Dieser ersetzt dann das grün in der Greenbox durch ein 3D-Szenario. Alles, was nicht grün ist, wird nicht ersetzt. Die Position und Blickrichtung des Spielers wird anhand eines Helms mit Infrarot-LEDs und einer Wii-Sensorik erfasst und damit das 3D-Szenario gesteuert.

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Somit kann sich der Spieler in dem 3D-Szenario umschauen und seine Sinne werden genial manipuliert.

“Realraum und virtuelle Elemente verschmelzen zu einer “Realität” und schaffen dadurch ein ganz neues Raumempfinden, das auch auf der auditiven Ebene durch ein interaktives Sounddesign spürbar wird – eine neue, immersive Welt entsteht.

Mit einem Head-Mounted-Display, in dem Livebild mit Echtzeit-3D-Bildern kombiniert werden, wird das Abenteuer hautnah erlebbar. Durch das Display kann man die realen Objekte und die virtuelle Umgebung als Einheit wahrnehmen.”

Ich bekam bei dem Anblick jedenfalls ganz schön Höhenangst.

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FMX 2010 – Verschiedenes

Letzte Woche war es wieder soweit. Die FMX 2010 rief und wir erlebten zwei infomationsgefüllte Tage in Stuttgart.

Zuerst gab es einen Vortrag zu Heavy Rain. “How art was used to Create a Movie Experience” hieß es dort in einem Vortrag von Chrisoph Brusseaux (Art & Graphic Director, Quantic Dream). Hier ging es vor allem um den benötigten Aufwand um ein atmosphärisches Spielerlebnis zu erschaffen. Angefangen bei ausgedehnter Recherche über die Erstellung der “visual grammer” und “moodboards” zu einzelnen Szenen bis hin zum fertigen Produkt.

Todd Masters von MasterFX zeigte uns anschließend den Fortschritt von MakeupFX im Filmgeschäft. Hierbei fiel vorallem der nachwievor häufige Gebrauch traditioneller Maskenbildnerei auf, der Dank neuer Materialien und Einfallsreichtum nicht komplett durch digitale Effekte vertrieben wird. In einer Reise durch die Filmgeschichte durften wir Zeuge der Entwicklung der Effektschmiede werden. Ein Bild kann davon kann man sich am Besten auf der MasterFX Webseite machen.

Florian Feilers Vortrag “iPhone Apps with Flash CS5″ wurde kurzerhand in “Mobile Apps with Flash CS5″ umgetauft. Auf der einen Seite beschließt zwar Flash von ihren Geräten zu verbannen, jedoch geschieht im Android Lager eher gegenteiliges. Zwar wird der iPhone Support Seitens Adobe eingestellt jedoch wird vermutlich ein Flash Packer für CS5 nachgereicht mit dem es möglich wird von Flash aus Android Apps zu exportieren. (Anmeldung zum Beta Test ist derzeit hier möglich: AndroidAir, AndroidFlash).

Raúl Escolano von Nikodemo zeigte dann noch den Produktionsablauf von Almorria, einer in Flash erstellten Trickfilmserie. Hier zahlt sich die Skalierbarkeit der Flashgrafiken aus die einem Export nach 1080p mit nichts im Wege stehen.

Nebenbei gab es noch Screenings wie zum Beispiel “The Animation Show of Shows” der acmefilmworks und die Vorführung der Gewinner der Siggraph 2009.