Auf jeden Fall. Der Blog der coma ag – der creativ orientierten
münchner agentur – will mit Beiträgen zu Gelungenem,
Interessantem, Neuartigem, Ungewöhnlichem oder einfach nur,
was man für schön hält, ein wenig unterhalten!
Wenn du hier nichts Neues mehr erfährst, können wir vielleicht
noch von dir lernen. Beteilige dich und diskutiere mit uns.
von Sebastian am 12|08|2010, abgelegt unter Techniker
Die aktuelle Entwicklung ist spannend und enttäuschend zugleich. Da bahnen sich HTML5 und CSS3 langsam ihren Weg, doch wirklich nutzen können wird man beides wohl erst in vielen Jahren so manchem Browserhersteller sei Dank.
Viele Beispiele sind inspirierend bis beeindruckend, jedoch sollte man immer bedenken, dass manche Browser (also eigentlich der IE) teilweise etwas andere Ansichten von der Realität haben. Ein schönes Beispiel dafür ist der komplett mit CSS3 nachgebaute Fail Whale. Je nach Browser wird man hier sogar mit flatternden Vögelchen und wogenden Wellen belohnt. Was der IE jedoch davon hält, ist im verlinkten Beitrag als Screenshot zu sehen. Schade eigentlich.
von Sebastian am 12|08|2010, abgelegt unter Techniker
Bei der Flashconference 2010 hat Clayton Miller seine bemerkenswerte Vision eines neuartigen Bedienkonzeptes für die Nutzung von Desktop PC´s vorgestellt. Das 10/GUI funktioniert durch Multitouchinteraktion mit beiden Händen und bis zu zehn Fingern. So ist es dem Benutzer möglich mehrere interaktionen gleichzeitig auszuführen.
10 / GUI VIDEO
ERGONOMIE
Bei Touchscreens ist – wie der Name schon sagt – der Screen und das Touchpad zusammengefasst. Das ist schön und gut, aber für längere Arbeiten nicht geeignet, da entweder der Nacken oder der Touch-Arm belastet wird.
Das 10/GUI ist vom Screen getrennt und ermöglicht dadurch dem User die Hände bequem auf dem Tisch in einer Ruhehaltung abzulegen. So wie wir es bei der Mouse kennen.
SOFTWARE
Da es in den gängigen Betriebssystemen noch schwierig ist mit einem Touchpad zu navigieren hat sich Miller auch Gedanken über eine benutzerfreundliche Benutzeroberfläche gemacht die auf das 10/GUI abgestimmt ist. “Con10uum” genannt. Dabei gestaltet er das Windowverhalten von Desktopapplikationen um.
Fenster werden nicht mehr unordentlich übereinander, sondern horizontal nebeneinander angeordnet. Die fenster nehmen sich Kontextabhängig ihren Raum und verdrängen andere Fenster nach links und rechts.
Die Fenster lassen sich dann mit drei Fingern verschieben und skalieren. Mit vier Fingern kann man durch alle Anwendungen scrollen und aus der Reihe der Anwendungen herauszoomen und hineinzoomen. Natürlich ist es dann auch möglich mit beiden händen gleichzeitig zu arbeiten. Also z.B. mit der einen Hand aus allen Anwendungen rauszoomen und gleichzeitig Fenster verschieben oder skalieren.
Zoomt man aus den Anwendungen komplett heraus, bekommt man eine Thumbnailansicht aller Anwendungen.
Für den Aufruf des Startmenüs und des Menüs der aktiven Anwendung dienen zwei Tasten, die seitlich neben dem Touchpad angebracht sind.
Das Konzept ist noch nicht ganz ausgereift und fraglich ob es in der Form je auf den Markt kommt.
Fast jeder hat sicher wenigstens einmal ein Social Game gespielt (z.B. Farmville), wohl auf Facebook. In Japan, wo salonfähiges Nerdtum nicht nur eine Modeerscheinung ist, sondern Alltag, sind diese Games extrem beliebt.
Japan ist schon immer die vorderste Front in Sachen Spieleentwicklung und -innovation. Letztes Jahr schaffte es eine handvoll Firmen, in den dort geradezu explodierenden mobilen Social Networks, je über 100 Mio USD an Einkünften zu erwirtschaften – mit dem Verkauf von virtuellen Gegenständen inSocial Games.
Am Freitag auf der fmx berichtete David Collier, CEO von Pikkle, einem Social Game Publisher in Tokio aus der Welt aktueller populärer Spiele.
Florian Mühlegg und Stefan Kolbe, zwei Studenten Interaktiver Medien der Filmakademie Baden-Württemberg haben diese Installation auf der FMX 2010 in Stuttgart vorgestellt:
“THE GAP ist ein Augmented Virtuality Adventure Game. In einer interaktiven Rauminszenierung verbindet das Spiel real erfahrbare Objekte mit einem virtuellen Raumerlebnis.
Dabei schlüpft der Spieler in die Rolle eines Forschers, der auf der Suche nach dem magischen Schatz der Xiong-Indianer ein gefährliches Hindernis überwinden muss.”
Das Hindernis, von dem die Rede ist, ist eine 5m lange Hängebrücke, über die es zu balancieren gilt.
Klingt einfach, ist es aber nicht!
Der Spieler trägt eine VR-Brille mit einer Webcam, welche das Sichtfleld des Spielers erfasst und in den Computer einspeist. Dieser ersetzt dann das grün in der Greenbox durch ein 3D-Szenario. Alles, was nicht grün ist, wird nicht ersetzt. Die Position und Blickrichtung des Spielers wird anhand eines Helms mit Infrarot-LEDs und einer Wii-Sensorik erfasst und damit das 3D-Szenario gesteuert.
Somit kann sich der Spieler in dem 3D-Szenario umschauen und seine Sinne werden genial manipuliert.
“Realraum und virtuelle Elemente verschmelzen zu einer “Realität” und schaffen dadurch ein ganz neues Raumempfinden, das auch auf der auditiven Ebene durch ein interaktives Sounddesign spürbar wird – eine neue, immersive Welt entsteht.
Mit einem Head-Mounted-Display, in dem Livebild mit Echtzeit-3D-Bildern kombiniert werden, wird das Abenteuer hautnah erlebbar. Durch das Display kann man die realen Objekte und die virtuelle Umgebung als Einheit wahrnehmen.”
Ich bekam bei dem Anblick jedenfalls ganz schön Höhenangst.
Letzte Woche war es wieder soweit. Die FMX 2010 rief und wir erlebten zwei infomationsgefüllte Tage in Stuttgart.
Zuerst gab es einen Vortrag zu Heavy Rain. “How art was used to Create a Movie Experience” hieß es dort in einem Vortrag von Chrisoph Brusseaux (Art & Graphic Director, Quantic Dream). Hier ging es vor allem um den benötigten Aufwand um ein atmosphärisches Spielerlebnis zu erschaffen. Angefangen bei ausgedehnter Recherche über die Erstellung der “visual grammer” und “moodboards” zu einzelnen Szenen bis hin zum fertigen Produkt.
Todd Masters von MasterFX zeigte uns anschließend den Fortschritt von MakeupFX im Filmgeschäft. Hierbei fiel vorallem der nachwievor häufige Gebrauch traditioneller Maskenbildnerei auf, der Dank neuer Materialien und Einfallsreichtum nicht komplett durch digitale Effekte vertrieben wird. In einer Reise durch die Filmgeschichte durften wir Zeuge der Entwicklung der Effektschmiede werden. Ein Bild kann davon kann man sich am Besten auf der MasterFX Webseite machen.
Florian Feilers Vortrag “iPhone Apps with Flash CS5″ wurde kurzerhand in “Mobile Apps with Flash CS5″ umgetauft. Auf der einen Seite beschließt zwar Flash von ihren Geräten zu verbannen, jedoch geschieht im Android Lager eher gegenteiliges. Zwar wird der iPhone Support Seitens Adobe eingestellt jedoch wird vermutlich ein Flash Packer für CS5 nachgereicht mit dem es möglich wird von Flash aus Android Apps zu exportieren. (Anmeldung zum Beta Test ist derzeit hier möglich: AndroidAir, AndroidFlash).
Raúl Escolano von Nikodemo zeigte dann noch den Produktionsablauf von Almorria, einer in Flash erstellten Trickfilmserie. Hier zahlt sich die Skalierbarkeit der Flashgrafiken aus die einem Export nach 1080p mit nichts im Wege stehen.
Nebenbei gab es noch Screenings wie zum Beispiel “The Animation Show of Shows” der acmefilmworks und die Vorführung der Gewinner der Siggraph 2009.
Google ist nicht mehr wegzudenken. Schon gar nicht für Webseitenbetreiber und Agenturen. Das Ranking ist entscheidend für die Besucherzahl einer Seite.
Vor einigen Wochen hat Google die schockierende Nachricht publiziert, dass Webseitengeschwindigkeit einen Einfluss auf die Position der Ergebnisse nehmen soll.
Vorerst ist der Parameter für die Geschwindigkeit nicht wesentlich relevant, da dieser bisher nur auf google.com und auch nur für weniger als 1% der Suchabfragen angewandt wird. Doch hat Google auch angekündigt den Parameter in allen Google-Suchmaschinen anzuwenden. Daher bietet die beliebteste Suchmaschine Webseitenentwicklern an, Tools zuverwenden, die Seiten auf ihre Geschwindigkeit testen und zur Optimierung verhelfen sollen. Weiterlesen
Code Optimizer sind Tools, mit denen man seine JavaScript-Datei bzw. CSS-Datei auf eine Minimumgröße reduzieren kann. Ein Optimizer entfernt alle Kommentare, Leerzeichen und Umbrüche. Problematisch sind Code Optimizer, die an dem Code selbst etwas verändern, denn dann kann es zu spürbaren Veränderungen kommen. Weiterlesen
Wieden & Kennedy London haben für das Onedotzero-Festival eine interaktive und generative Software/Brandidentity/Installation entwickelt, die Einträge aus diversen Social Media Kanälen nutzt und daraus den Festival-Schriftzug entwickelt. Diese Animation lässt sich dann z.B. auch über das Iphone steuern im Fall der Installation. Weiterlesen
Graffititags – Cool! Motion-Tracking – cool! Partikeleffekte – cool! 3D Typeanimation – auch cool! Ein sehr interessantes Projekt das alles in einem zusammenfasst – ziemlich cool!