
10 / GUI – User Interface von Clayton Miller
Bei der Flashconference 2010 hat Clayton Miller seine bemerkenswerte Vision eines neuartigen Bedienkonzeptes für die Nutzung von Desktop PC´s vorgestellt. Das 10/GUI funktioniert durch Multitouchinteraktion mit beiden Händen und bis zu zehn Fingern. So ist es dem Benutzer möglich mehrere interaktionen gleichzeitig auszuführen.
10 / GUI VIDEO
ERGONOMIE
Bei Touchscreens ist – wie der Name schon sagt – der Screen und das Touchpad zusammengefasst. Das ist schön und gut, aber für längere Arbeiten nicht geeignet, da entweder der Nacken oder der Touch-Arm belastet wird.

Das 10/GUI ist vom Screen getrennt und ermöglicht dadurch dem User die Hände bequem auf dem Tisch in einer Ruhehaltung abzulegen. So wie wir es bei der Mouse kennen.


SOFTWARE
Da es in den gängigen Betriebssystemen noch schwierig ist mit einem Touchpad zu navigieren hat sich Miller auch Gedanken über eine benutzerfreundliche Benutzeroberfläche gemacht die auf das 10/GUI abgestimmt ist. “Con10uum” genannt. Dabei gestaltet er das Windowverhalten von Desktopapplikationen um.
Fenster werden nicht mehr unordentlich übereinander, sondern horizontal nebeneinander angeordnet. Die fenster nehmen sich Kontextabhängig ihren Raum und verdrängen andere Fenster nach links und rechts.


Die Fenster lassen sich dann mit drei Fingern verschieben und skalieren. Mit vier Fingern kann man durch alle Anwendungen scrollen und aus der Reihe der Anwendungen herauszoomen und hineinzoomen. Natürlich ist es dann auch möglich mit beiden händen gleichzeitig zu arbeiten. Also z.B. mit der einen Hand aus allen Anwendungen rauszoomen und gleichzeitig Fenster verschieben oder skalieren.
Zoomt man aus den Anwendungen komplett heraus, bekommt man eine Thumbnailansicht aller Anwendungen.

Für den Aufruf des Startmenüs und des Menüs der aktiven Anwendung dienen zwei Tasten, die seitlich neben dem Touchpad angebracht sind.



Das Konzept ist noch nicht ganz ausgereift und fraglich ob es in der Form je auf den Markt kommt.
Ich bin ja mal gespannt
Quellen:









