

Florian Mühlegg und Stefan Kolbe, zwei Studenten Interaktiver Medien der Filmakademie Baden-Württemberg haben diese Installation auf der FMX 2010 in Stuttgart vorgestellt:
“THE GAP ist ein Augmented Virtuality Adventure Game. In einer interaktiven Rauminszenierung verbindet das Spiel real erfahrbare Objekte mit einem virtuellen Raumerlebnis.
Dabei schlüpft der Spieler in die Rolle eines Forschers, der auf der Suche nach dem magischen Schatz der Xiong-Indianer ein gefährliches Hindernis überwinden muss.”


Das Hindernis, von dem die Rede ist, ist eine 5m lange Hängebrücke, über die es zu balancieren gilt.

Klingt einfach, ist es aber nicht!
Der Spieler trägt eine VR-Brille mit einer Webcam, welche das Sichtfleld des Spielers erfasst und in den Computer einspeist. Dieser ersetzt dann das grün in der Greenbox durch ein 3D-Szenario. Alles, was nicht grün ist, wird nicht ersetzt. Die Position und Blickrichtung des Spielers wird anhand eines Helms mit Infrarot-LEDs und einer Wii-Sensorik erfasst und damit das 3D-Szenario gesteuert.

Somit kann sich der Spieler in dem 3D-Szenario umschauen und seine Sinne werden genial manipuliert.
“Realraum und virtuelle Elemente verschmelzen zu einer “Realität” und schaffen dadurch ein ganz neues Raumempfinden, das auch auf der auditiven Ebene durch ein interaktives Sounddesign spürbar wird – eine neue, immersive Welt entsteht.
Mit einem Head-Mounted-Display, in dem Livebild mit Echtzeit-3D-Bildern kombiniert werden, wird das Abenteuer hautnah erlebbar. Durch das Display kann man die realen Objekte und die virtuelle Umgebung als Einheit wahrnehmen.”
Ich bekam bei dem Anblick jedenfalls ganz schön Höhenangst.









