
Lange Zeit schien München das Mekka für alle Mülltrennfeinde aus dem trennungsgeplagten Umland zu sein, in dem die verschiedenen Müllsorten quasi manuell auf eigens eingerichtete, euphemistisch als „Wertstoffsammelsstellen“ bezeichnete Lager getragen werden müssen.
Warum trennen was zusammen gehört, war die hauptstädtische Devise und so wurde der komplette Hausmüll schön in die neu gebaute Verbrennungsanlage gekarrt. Inzwischen findet auch hier ein Umdenken statt und letztlich ist auch die Mehrheit der coma Mitarbeiter davon überzeugt, dass Mülltrennung erstmal der richtige Weg ist (solange es keine vollautomatische Trennung gibt).
Maßgeblich für den Sinneswandel in der Redaktion verantwortlich ist natürlich die Kampagne des Abfallwirschaftsbetriebs München. In dieser wird schön veranschaulicht, welche semantischen Katastrophen durch die unsachgemäße Trennung zusammengesetzter Nomen entstehen können. Pfui!

