




Japan + Social = Mobile

Social Games

Arten von Social Games
Ein paar Grundtypen von SGs sind auszumachen, wobei gerade bei extrem verrückten japanischen Games die Grenzen oft verfließen:
- RPGs (Rollenspiele)
- Sportspiele (Fussballmanager, Tanzspiele… )
- Dekorations-/Shopping-/Bau-spiele (Farm, Garten, Planet, Aquarium, Laden… etc)
- Kasino/Glücksspiel
- Reine Spass-Spiele wie z.B. “Hirntrainer”

Interaktionen
Social Games basieren auf Interaktionen zwischen Spielern. Viele verschiedene Arten der Interaktion sind denkbar und existieren in Spielen;
- Freundliche Interaktionen: Schenken eines Gegenstandes, Einladen, Anwerben von Freunden
- Nachrichten; persönliche oder Wall-Posts über Spiel-Ereignisse, Spiel-Fortschritt
- Feindliche Interaktionen: Angreifen, Zerstören etc… (Beispiel: Jemandem einen Hai ins Aquarium setzen)
Diese Interaktionen finden wie erwähnt offline statt. D.h. der andere Spieler muss nicht gerade eingeloggt sein damit ich mit ihm interagieren kann. Dies ist entspricht dem Prinzip, dass man an einem Social Game eher ein- bis mehrmals am Tag für 5 Minuten spielt, statt am Stück 2 Stunden. So reagiert man auf Ereignisse und Interaktionen anderer Spieler, z.B. wenn man durch eine Nachricht darauf aufmerksam gemacht wird und man gerade Zeit hat, sich kurz einzuloggen.
Technik
Die vorgestellten Games waren alle in Flash(Lite) entwickelt, warum mir auch dieses Thema am Herzen liegt und was es interessant für mich macht. FlashLite wird von vielen Handys unterstützt, “richtiges Flash” (was nicht unbedingt benötigt wird für einfache Spiele) wird ab Version 2.2 von Android unterstützt. Android Handys gibt es im Augenblick nur zwei in Deutschland, diese Zahl wird sich aber im Lauf des Jahres vervielfachen.
Monetarisierung
Wie in der Einleitung erwähnt, ist (auf jeden Fall in Japan) hier Goldgräberstimmung und es werden zweistellige Millionenumsätze gemacht. Im Prinzip haben Spieler der Games die Möglichkeit, mit kleinen Beträgen zusätzliche Gegenstände zu Kaufen. Diese sind entweder dekorativer Natur oder bringen bei einem Entsprechenden Spielprinzip Vorteile, bessere Fähigkeiten für Spieler. Nachdem in Japan eben die Social Networks überwiegend von mobilen Geräten bedient werden, ist hier eine Bezahlung via Handy extrem unkompliziert. Manche Plattformen bieten eine eigene virtuelle Währung, soz. ein Konto, das man mittels Handy aufladen kann; in einem Game kann der User dann mit dieser spielübergreifenden Währung einkaufen.
Fazit
Auch wenn bei uns der Hype noch nicht komplett ausgebrochen ist, geht auf jeden Fall langsam immer mehr im mobilem Internet. Die nicht-ganz-so-technophilen-wie -die-Japaner Bürger der westlichen Welt fangen langsam an zu verstehen, dass das Internet viel mehr Sinn macht wenn man mobil ist. Dann machen auch soziale Spiele mehr (Un-)Sinn. Und weil Facebook ja nun echt jeder hat, kann man dort im Augenblick schon seine Spielideen testen.














